Energiekosten in den Griff bekommen

 

Die steigenden Energiekosten erregen momentan viele Gemüter und zwingen den Verbraucher seinen Energieverbrauch einzuschränken. Auf Grund der begrenzten Energievorräte werden die Preise auch langfristig in jedem Fall noch weiter steigen. Somit rückt das Thema „Energieeinsparung“ mehr denn je in den Mittelpunkt.

 

Dies ist jedoch kein Grund zur Unruhe: Denn der kluge Verbraucher reduziert seine Energiekosten durch Modernisierungsmaßnahmen und Nutzungsänderungen. Schon mit ein paar einfachen Mitteln kann jeder Heizenergie sparen, sein Portemonnaie entlasten und trotzdem im Warmen sitzen.

 

Der mit Abstand größte „Energiefresser” in einem Haushalt ist die Raumheizung. Das liegt unter anderem daran, dass ein Großteil der Wärme in unseren Wohnungen und Häusern ungenutzt durch Dach, Wände, Fenster, Keller und Schornstein verloren geht. Weiterhin sorgen in vielen Haushalten überdimensionierte, energetisch veraltete oder gar falsch eingestellte Heizungsanlagen für hohe Energieverbräuche.

 

Wer solche Wärmeverluste durch einige Verhaltensänderungen und Modernisierungsmaßnahmen eindämmt, spart viel ein: Bares Geld und jede Menge des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2). Denn ein Haushalt verbraucht mehr als 70 Prozent seiner Energie für das Heizen.

 

Durch eine sinnvolle Kombination aus einer guten Wärmedämmung, den Einsatz von Wärmeschutzverglasungen, sowie einer wirkungsvollen Heizungsanlagentechnik lassen sich Energieverluste deutlich verringern. So können sich bei konsequenter Umsetzung in Altbauten bis zu 50 % und mehr Energie einsparen lassen.

 

Häufig stehen Besitzer von Altbauten vor der Frage, ob sie zuerst neue Fenster einbauen und die Wärmedämmung verbessern sollen oder ob der Austausch des alten Heizkessels vorzuziehen ist. Die Beantwortung dieser Fragen sollte jedoch nicht auf ein „Entweder  - oder“ sondern auf ein „Sowohl - als - auch“ hinauslaufen. Denn Wärmedämmung und Kesselerneuerung sind keine Gegensätze, da der neue Kessel auf den Wärmebedarf des Hauses ausgerichtet sein sollte.

 

Doch welche ist wirtschaftlich die effizienteste Energiesparmaßnahme mit dem günstigsten Kosten/Nutzen-Verhältnis?

 

Die effizienteste Energiesparmaßnahme ist der Austausch des alten Heizgerätes gegen ein modernes Heizsystem. Denn damit lässt sich der Jahresenergieverbrauch um rund 30% senken. Und die Investitionskosten sind im Vergleich zum Austausch der alten Fenster durch Fenster mit Wärmeschutzverglasung sowie bei einer Außenwanddämmung vergleichsweise niedrig.

 

An dieser Stelle sollte auf jeden Fall auch über den Einsatz alternativer Energien wie Brennwert-, Wärmepumpen-, Holzpelletanlagen- und vor allem Solartechnik nachgedacht werden. Denn die Sonne schickt uns keine Heizkostenrechnung!

 

Ein wichtiger Aspekt zum Thema Heizen ist auch die jährliche Heizungswartung, denn sie erhöht die Leistungseffizienz der Heizanlage um bis zu 5 %, verlängert ihre Lebensdauer und macht sie zuverlässiger.

 

 

 

 

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